Gold ist dicht und schwer. Ein Goldring rollt kaum, er bleibt liegen — und ein Metallsuchgerät erkennt ihn gut.
Die Fläche, um die es geht, ist deshalb meistens kleiner, als du gerade befürchtest.
In weichem Boden sinkt Gold schneller ein als ein leichterer Ring, bleibt dabei aber an Ort und Stelle. Auf der Wiese sind das ein bis drei Zentimeter, im Sand mehr.
Gelbgold, Weißgold, Roségold — für die Suche macht das keinen Unterschied. Die Farbe kommt von der Legierung, nicht von der Menge Metall.
Gold gibt ein ähnliches Signal wie Aluminium. Flaschendeckel, Dosenringe, Alufolie, Kaugummipapier: Ein Detektor kann das nicht sauber auseinanderhalten. Wo viel davon herumliegt — im Strandbad, auf einem Festgelände, am Spielplatz — dauert die Suche entsprechend länger.
Das ist kein Grund, es nicht zu versuchen. Es heißt nur, dass es Geduld braucht und die Person, die sucht, jedes Signal einzeln nachschauen muss.
Silber und Platin gehen genauso gut. Titan und Wolframcarbid geben ein deutlich schwächeres Signal — machbar, aber mühsamer. Keramik und Silikon sind für ein Suchgerät unsichtbar; da hilft nur das Auge. Was ein Detektor findet und was nicht.
Selber suchen können wir nicht. Aber wir kennen Leute, die das gerne für dich tun.
Schreib in deine Anfrage, woraus der Ring ist. Wer sich meldet, weiß dann vorher, worauf er sein Gerät einstellt — und ob es sich überhaupt auszahlt.
Wer sucht, sieht nur einen Umkreis von rund fünf Kilometern, nie den genauen Punkt. Den bekommt allein die Person, für die du dich entscheidest.
Über Retrievly läuft kein Geld, und wer für dich losgeht, bekommt von uns nichts dafür.
Zwei Dinge entscheiden das meiste: wie schnell die Anfrage online geht und wie eng du die Stelle eingrenzen kannst. Am selben Tag und mit einem Punkt, an den man sich stellen kann, ist das eine ganz andere Aufgabe als eine große Fläche zwei Wochen später. Und wir überprüfen niemanden, der sich meldet: Schau dir das Profil an und trefft euch an einem öffentlichen Ort.
Anfrage postenStöbern geht ohne Konto. Anmelden musst du dich erst zum Posten.
Kenny schnorchelt seit Jahren in der Donau und holt dabei ständig Sachen hoch, die anderen gehören: Geldbörsen, der Ausweis noch drin, Handys, Schlüssel. Daraus ist Retrievly entstanden.
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