Bleib, wo du bist. Im Sand oder im flachen Wasser wandert ein Ring nicht weit – er liegt fast immer nur wenige Schritte entfernt.
Diese Seite behandelt zwei bestimmte Orte: den Poetto, den Strand von Cagliari, und die Buchten der Costa Smeralda. Der Rest Sardiniens ist hier nicht gemeint.
Acht Kilometer heller Sand von der Sella del Diavolo bis Quartu, mit durchgehend flachem Wasser. Das ist der Strand von Cagliari, im Sommer voll und das ganze Jahr über belebt.
Hier orientiert man sich an den Haltestellen – prima, quinta, decima fermata, wie alle in Cagliari sagen. Schreib die Haltestelle in deine Anfrage. Für den Sucher ist sie so wertvoll wie eine Schirmnummer.
Am Poetto wird schon gesucht. 2026 hat jemand geschrieben, den Ehering im Wasser verloren zu haben, und jemand ist mit dem Metalldetektor gekommen, um ihn zu suchen. Oft fehlt nur ein schneller Weg, zueinander zu finden.
Hier sind die Strände Buchten zwischen Granitfelsen: Capriccioli, Romazzino, Liscia Ruja, der Pevero, Cala di Volpe. Heller Sand, klares Wasser, und oft wird der Grund schon nach wenigen Metern felsig.
Im Sand und im flachen Wasser arbeitet ein Detektor gut. Zwischen den Felsen ist es anders: Ein Ring rutscht in eine Spalte und bleibt dort – dann braucht es eher eine Taucherbrille und Geduld als ein Gerät. Schreib dazu, ob es im Sand, im Wasser oder zwischen den Felsen passiert ist.
Viele dieser Strände haben ein Hotel oder einen Beachclub im Rücken. Sag dort Bescheid – oft ist das der erste Ort, an den jemand einen gefundenen Ring bringt.
In Teilen Sardiniens wird nicht gesucht. Die Meeresschutzgebiete von Capo Carbonara bei Villasimius und der Halbinsel Sinis mit der Insel Mal di Ventre haben Kernzonen, in denen fast alles verboten ist. Nahe der Costa Smeralda liegen außerdem der Nationalpark La Maddalena und das Meeresschutzgebiet Tavolara, südlich von Olbia. Diese Seite gilt für keinen dieser Orte.
Auf ganz Sardinien ist es zudem verboten, Sand, Kieselsteine oder Muscheln vom Strand mitzunehmen, mit empfindlichen Strafen. Wer sucht, legt den Sand dorthin zurück, wo er ihn genommen hat.
In Italien gibt, wer etwas findet, es bei der Gemeinde ab. Für den Poetto ist das, je nach Abschnitt, Cagliari oder Quartu Sant'Elena. Für die Costa Smeralda fast immer Arzachena. Sag es auch dem Bagnino oder dem Hotel am Strand.
Von der Costa Smeralda reisen die meisten per Flugzeug oder Schiff ab und merken es erst zu Hause. Du musst nicht vor Ort sein. Strand und Tag reichen, und beim Poetto die Haltestelle.
Einen eigenen Ring zurückzuholen ist etwas anderes als die Suche nach Fundstücken, die in Italien eine Genehmigung braucht. Auf Sardinien wiegt dieser Unterschied mehr als anderswo: An diesen Küsten liegen Wracks und antike Reste, und was archäologisch ist, gehört dem Staat, auch auf dem Meeresgrund (Codice dei beni culturali, Art. 91).
In den oben genannten Schutzgebieten wird nicht gesucht. Außerhalb davon kann eine Gemeinde den Detektor per Strandverordnung verbieten, und ein Hotel oder Beachclub entscheidet für seinen verpachteten Abschnitt. Das prüft der Sucher.
Dafür ist der Sucher verantwortlich, nicht du. Für dich als Besitzer ändert sich dadurch nichts.
Retrievly sucht nicht selbst. Wir bringen dich mit Leuten zusammen, die aus Leidenschaft mit dem Metalldetektor an den Strand gehen und gerne zurückgeben, was sie finden.
Auf Sardinien sind wir neu, vielleicht ist in deiner Nähe noch niemand angemeldet. Dann suchen wir jemanden: Du stellst die Anfrage ein, wir bringen sie in die sardischen Detektoristen-Gruppen und -Foren.
Wer die Anfrage ansieht, sieht nur eine grobe Zone. Den genauen Punkt bekommt erst die Person, die du auswählst.
Über Retrievly läuft kein Geld. Willst du dich bedanken, macht ihr das direkt miteinander aus.
Zwei Dinge entscheiden das meiste: wie schnell die Anfrage online geht und wie eng du die Stelle eingrenzen kannst. Am selben Tag und mit einem Punkt, an den man sich stellen kann, ist das eine ganz andere Aufgabe als eine große Fläche zwei Wochen später. Am Poetto zählt dazu die Haltestelle, in der Costa Smeralda der Strand und ob du im Sand oder zwischen den Felsen warst. Und wir überprüfen niemanden, der sich meldet: Schau dir das Profil an und trefft euch an einem öffentlichen Ort.
Anfrage postenStöbern geht ohne Konto. Anmelden musst du dich erst zum Posten.
Kenny schnorchelt seit Jahren in der Donau und holt dabei ständig Sachen hoch, die anderen gehören: Geldbörsen, der Ausweis noch drin, Handys, Schlüssel. Daraus ist Retrievly entstanden.
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