Bleib, wo du bist. Ein Ring, der im Sand oder im flachen Wasser abgeht, wandert nicht weit, und das Meer ist hier im Sommer fast immer ruhig.
Die Costa degli Dei besteht aus Stränden unter dem Fels, Buchten und Wasser, das so klar ist, dass man am liebsten gleich selbst sucht. Lies erst hier weiter, bevor du das tust.
An dieser Küste ist der Sand hell und mit feinem Kies gemischt. Für einen Detektor ist das gut – ein goldener Ring darunter ist gut zu hören. Schwierig sind die engen Buchten, wo der Sand gegen den Fels endet. Ist es nahe an den Felsen passiert, sag das dazu, denn dort kann er in eine Spalte gerutscht sein.
Schon wenige Meter vor der Küste wird es oft tief. Direkt am Strand kommt ein Detektor hin, weiter draußen braucht es jemanden mit Taucherbrille und Flossen. Schreib in deine Anfrage, wie weit du draußen warst – wer sich meldet, sagt dir, ob er dorthin kommt.
Tropea. Die Strände liegen unterhalb des Ortes, am Fuß der Klippe, hinunter geht man zu Fuß. Mittendrin steht der Scoglio di Santa Maria dell'Isola mit seiner Kirche. Der Bereich unter dem Felsen ist wegen Steinschlaggefahr gesperrt – dort geht niemand hin, auch nicht, um einen Ring zu suchen. Sag, auf welcher Seite des Felsens du warst.
Capo Vaticano. Buchten zwischen den Felsen, manche nur über einen Pfad oder mit dem Boot erreichbar. Der Name der Bucht ist das Erste, was in die Anfrage gehört.
Ricadi. Die Gemeinde, zu der Capo Vaticano, Santa Maria und Grotticelle gehören. Viele kleine Strände hintereinander – auch hier zählt der Name des Strands mehr als der des Orts.
Einen Strand lassen wir bewusst weg: Formicoli, in der Gemeinde Ricadi. Sein Meeresgrund steht unter archäologischem Schutz der Soprintendenza, und 2025 wurden zwei Personen angezeigt, weil sie dort unter Wasser mit dem Metalldetektor ohne Genehmigung gesucht hatten. Dort geht man mit dem Detektor nicht hin, auch nicht für einen eben verlorenen Ring.
Parghelia. Gleich nördlich von Tropea, mit Stränden unter der Steilküste wie Michelino. Das Lido oder die Treppe, über die du hinuntergegangen bist, reichen zur Orientierung.
Zambrone. Weiter nördlich, heller Sand und Felsen im Wasser. Warst du zwischen den Felsen, schreib das dazu – das ist eine andere Suche als im Sand.
Von Tropea starten viele Bootsausflüge entlang der Küste, mit Badestopps vor den Buchten. Ist der Ring dabei abgegangen, schreib, vor welcher Bucht ihr wart und um welche Uhrzeit. Den genauen Punkt des Stopps kennt die Person, die das Boot gefahren hat – frag gleich nach, bevor ihr es beide vergesst.
In Italien gibt, wer etwas findet, es bei der Gemeinde ab. Frag bei der Gemeinde nach, wo es passiert ist – Tropea, Parghelia, Zambrone oder Ricadi –, meist bei der Polizia Locale. Und frag im Lido nach: Was am Strand gefunden wird, bleibt oft dort liegen.
Viele merken es erst am Flughafen Lamezia oder im Zug. Das ist kein Problem. Wer sucht, braucht dich nicht vor Ort – Strand, Tag und ob du im Sand, zwischen den Felsen oder im Wasser warst, reichen.
Einen eigenen Ring zu suchen ist keine Suche nach Fundstücken – das braucht in Italien eine Genehmigung nach dem Codice dei beni culturali, und was archäologisch ist, gehört dem Staat, auch im Meer (Art. 91). Formicoli ist der konkrete Fall an dieser Küste.
In der Strandverordnung von Tropea haben wir nichts zum Metalldetektor gefunden. Sie regelt Rauchen, fliegende Händler, den Abstand zwischen den Schirmen und die gesperrte Zone unter dem Felsen. Parghelia, Zambrone und Ricadi haben jeweils ihre eigene, und der verpachtete Abschnitt gehört dem Lido, der die Erlaubnis gibt oder verweigert. Wer sucht, prüft das alles vorher.
Dafür ist der Sucher verantwortlich, nicht du. Für dich als Besitzer ändert sich dadurch nichts.
Retrievly sucht nicht selbst. Wir bringen dich mit Leuten zusammen, die aus Leidenschaft mit dem Metalldetektor unterwegs sind und gern zurückgeben, was sie finden.
In Kalabrien sind wir neu, vielleicht ist in deiner Nähe noch niemand angemeldet. Dann suchen wir jemanden: Du stellst die Anfrage ein, wir bringen sie in die Detektoristen-Gruppen und -Foren der Gegend.
Wer die Anfrage ansieht, sieht nur eine grobe Zone. Den genauen Punkt bekommt erst die Person, die du auswählst.
Über Retrievly läuft kein Geld. Willst du dich bedanken, macht ihr das direkt miteinander aus.
Zwei Dinge entscheiden das meiste: wie schnell die Anfrage online geht und wie eng du die Stelle eingrenzen kannst. Am selben Tag und mit einem Punkt, an den man sich stellen kann, ist das eine ganz andere Aufgabe als eine große Fläche zwei Wochen später. An dieser Küste zählt zusätzlich, wie tief das Wasser war, weil das entscheidet, ob ein Detektor reicht. Und wir überprüfen niemanden, der sich meldet: Schau dir das Profil an und trefft euch an einem öffentlichen Ort.
Anfrage postenStöbern geht ohne Konto. Anmelden musst du dich erst zum Posten.
Kenny schnorchelt seit Jahren in der Donau und holt dabei ständig Sachen hoch, die anderen gehören: Geldbörsen, der Ausweis noch drin, Handys, Schlüssel. Daraus ist Retrievly entstanden.
Mehr über Kenny